Burgkapelle 1865 Zeichnung Hütter

Historische Fakten

  • Um 1130 Bau der Kapelle und Einweihung
  • 1328 wird ein Burgkaplan Niklas urkundlich genannt
  • 1441 Frau von Ludmansdorf verkauft Teile der Herrschaft. Als Annex der Herrschaft nennt der Kaufbrief noch das „Kirchenlehen" der Burgkapelle von Liechtenstein und der Pfarre Achau. Das heißt, dass der Herrschaftsinhaber das Recht hatte, die Kandidaten für die Stelle des Burgkaplans und für das Amt des Pfarrers von Achau vorzuschlagen
  • 1458 wird die Burgkapelle mit einem eigenen Benifizium bestiftet
  • 1528 Grundbuch des Benefiziums errichtet und liegt in der Burgkapelle auf. Das Streben der Gemeindebürger von Maria Enzersdorf das Beneficium an der St. Pancraciuskapelle  mit dem Enzersdorfer zu verbinden, scheiterte an dem Widerstreben der Gutsherren von Liechtenstein
  • 1573 liest der in Maria Enzersdorf wohnende Priester noch wöchentlich eine Hl. Messe in der Burgkapelle
  • 1683 wird der Rest, des in  seinen Einkünften geschmälerten, Benifiziums der Burgkapelle, mit dem Wiener St. Pankratius Seminarium vereinigt.
  • Eine besondere Sorgfalt dürfte der Kapelle nicht mehr zugekommen zu sein, da Placidus Herzog (der Geschichtschreiber der österreichischen Franziskanerprovinz) in der ersten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts, sie eng und russig nennt. Die Franziskaner betreuen die Burgkapelle bis in die Kriegstage des 2. WK. hinein.
  • ab 1820 – ca.1938 teilen sich der Pfarrer von Mödling und die Franziskaner die Betreuung der täglichen Gottesdienste in der Burgkapelle
  • 11.3 1951 wird die Konsekration des Altares von Weihbischof Dr. Franz Jachym vorgenommen
    Ab diesem Zeitpunkt finden wieder Trauungen und Taufen in der Burgkapelle bis ca. 1985 statt.
  • 24.5 1987 Weihe der Glocke durch Abt Bonifaz Sellinger – Schottenstift Wien
    Die Burgglocke wurde, unter der Patronanz von Fürstin Gina von Liechtenstein, 1983 von Maria Enzersdorfer Bürgern gestiftet
  • Seit 2009 bemüht sich gemeinsam mit H. Fasching der Verein der Freunde und Förderer der Burg Liechtenstein um die Erhaltung und Ausstattung der Kapelle.
  • Seit 2012 finden in Zusammenarbeit mit der Pfarre Maria Enzersdorf regelmässig  Gottesdienste statt.